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Unser Unternehmen, FCI - Laborgeräte & Consulting (Inhaber: Dr. Sascha Wisser), ist der einzige autorisierte Vertriebs- und Servicepartner für Hidex-Produkte in Deutschland. In der Schweiz besteht eine Kooperation mit der Firma Berthold Technologies (Schweiz) GmbH. Anfragen senden Sie uns bitte über diese Homepage oder per Email an info@hidex.de

Aktuelle Software-Versionen und Treiber finden Sie in unserem Download-Bereich.

Die neuesten Handbücher finden Sie stets in unserem Download-Bereich.

Die Datenblätter zu allen Hidex-Cocktails finden Sie in unserem Download-Bereich. Alternativ erhalten Sie die Datenblätter auf Anfrage (als PDF-Datei).

Die Nachweisgrenze einer Messmethode hängt von diversen Einflussgrößen ab, darunter befinden sich die Zählausbeute, der Nulleffekt, die Messzeit sowie statistische Faktoren. Die Angabe einer pauschalen Nachweisgrenze für eine bestimmte Messmethode ist an dieser Stelle somit nicht sinnvoll. Die automatischen Hidex-Counter sind prinzipiell in der Lage, die gesetzlichen Anforderungen bezüglich der Nachweisgrenze für Alpha- und Betastrahler zu erreichen (z.B. gemäß TrinkwV, StrlSchV, IMIS, KTA) - eine geeignete Probenvorbereitung vorausgesetzt.

Wir teilen Ihnen gerne typische Nachweisgrenzen für Ihre Messmethoden mit. Senden Sie einfach eine Nachricht an info@hidex.de.

Bei Verbrauchsmaterial liegt die Lieferzeit in der Regel bei 7-8 Werktagen. Prüfstrahler, Standards und Quenchsets liefern wir Ihnen innerhalb von ca. 4-5 Wochen.

Die Lieferzeiten für Geräte betragen etwa 4-6 Wochen. In seltenen Fällen beträgt die Lieferzeit mehr als 8 Wochen. Im Angebot teilen wir Ihnen verbindliche Lieferfristen mit.

Die Höhe des Nulleffekts hängt von verschiedenen Faktoren ab, u.a. der natürlichen Umgebungsstrahlung sowie den spezifischen Geräteeinstellungen (z.B. Messfenster, Koinzidenzzeiten). Somit kann sich der Nulleffekt bei verschiedenen Messaufgaben signifikant unterscheiden. In den Gerätebroschüren werden typische Nulleffekte genannt. Erfahrungsgemäß sind die Nulleffekte am Aufstellungsort im Labor zumeist etwas niedriger als in der Broschüre angegeben.

Bitte beachten Sie, dass unsere Flüssigszintillationszähler bei der Bestimmung von Betastrahlern einen etwas höheren Nulleffekt aufweisen können als andere LSC-Geräte. Dies liegt im Wesentlichen daran, dass die modernen Hidex-Counter kompakt gebaut sind und daher eine geringere Bleiabschirmung besitzen. Darüber hinaus haben die Hidex-TDCR-Geräte eine zusätzliche Photomultiplierröhre (3 statt 2), was ebenfalls zu einem höheren Nulleffekt beiträgt. Dies wird aber bei vielen Anwendungen durch die signifikant höhere Zählausbeute der 3 Photomultiplierröhren ausgeglichen. Die Zählausbeute geht quadratisch in die Berechnung der Nachweisgrenze ein -  der Nulleffekt dagegen nur einfach.

Wir teilen Ihnen gerne den zu erwartenden Nulleffekte bezogen auf Ihre Messmethoden mit. Senden Sie einfach eine Nachricht an info@hidex.de.

Einen Zugang zum Download-Bereich erhalten alle unsere Bestandskunden. Dazu senden Sie einfach eine entsprechende Anfrage an info@hidex.de

Hidex Oy ist ein erfolgreiches Familienunternehmen mit Sitz in Turku (Finnland). Hidex Oy wurde bereits im Jahr 1993 durch Herrn Jukka Haaslahti gegründet und stellt seitdem Messgeräte für die Bereiche LifeScience, Strahlungsmessung und Nuklearmedizin her. Derzeit sind mehr als 3.000 Hidex-Geräte weltweit im Einsatz - viele davon in führenden Laboratorien aus verschiedenen Branchen. Selbst unter schwierigen Bedingungen erfüllen Hidex- Geräte ihre Messaufgaben zuverlässig:  im tropischen Regenwald, in Wüstengebieten, in der Antarktis sowie auf Ölplattformen und Forschungsschiffen.

Sie möchten ein neues Hidex-Gerät erwerben und benötigen Unterstützung bei der Entsorgung des Altgeräts? Kein Problem. Unser Serviceteam berät Sie gerne (service@hidex.de).

Zur Steuerung des TriathlerTM und zur Auswertung der Messergebnisse steht die Hidex Control Software (HCS) zur Verfügung. Die HCS ist mit Windows 7, 8 und 10 kompatibel. Es handelt sich um eine relativ einfach strukturierte Software, die alle Rohdaten und Spektren anzeigt und einfache Berechnungen durchführt. Eine Testversion (30 Tage) können Sie in unserem Download-Bereich herunterladen (nur für Triathler-Kunden).

Die Software MikroWin 2000 wird vom Hersteller nicht mehr unterstützt. Bitte verwenden Sie stattdessen MikroWin 300 SL / 600 SL. Die aktuelle Version lautet: MikroWin 5.58 / Treiber 5.14. MikroWin 300 SL / 600 SL ist mit Windows 7, 8 und 10 kompatibel. Eine Testversion zur Überprüfung der Kompatibilität sowie ein Angebot erhalten Sie auf Anfrage.

Hidex Oy empfiehlt Wartungszyklen im Abstand von 1-2 Jahren, je nach Beanspruchung des jeweiligen Geräts. Sollten Sie kein Ersatzgerät besitzen und auf einen schnellen Service angewiesen sein, empfehlen wir Ihnen einen Voll-Wartungsvertrag.

In diesem Falle ist die Traybelegung verstellt. Bitte öffnen Sie in MikroWin die Rubrik PARAMETER / TRAYLAYOUT / BELEGUNG. Hier wird angezeigt, welche Art von Proben mit der jeweiligen Messposition verknüpft sind. Um alle Ergebnisse zu erhalten, schreiben Sie bitte auf jede freie Position den Begriff „Sample“. Danach sollte der Parametersatz abgespeichert werden, um die Änderungen zu sichern. Nun können Sie die Messergebnisse für alle Vialpositionen ansehen, ausdrucken oder exportieren.

Bei Problemen mit der Stromversorgung bzw. bei einem Stromausfall kann es vorkommen, dass ein Vial im Detektor stecken bleibt. Es gibt eine einfache Prozedur, dieses Vial aus der Detektorkammer zu entfernen und in die leere Schublade abzulegen:

Beginnen Sie die Messung wie üblich. Folgende Warnmeldung erscheint im Statusfenster, wenn ein Vial in der Detektorkammer stecken geblieben ist:

Klicken Sie bitte auf Abbrechen und dann unter Instrument auf RECOVER:

Es erscheint der folgende Hinweis:

Öffnen Sie bitte die Schublade und entfernen Sie das ganze Tray (inkl. Vials). Schließen Sie die leere Schublade und klicken Sie auf Retry.

Das Messgerät wird das fehlende Vial nun aus dem Detektor entfernen und in die Schublade legen. Nehmen Sie das Vial heraus und geben Sie es in ein Tray.

Jetzt können Sie Ihre Messung wie gewohnt fortsetzen. Sollte dies nicht möglich sein, starten Sie MikroWin 300 SL neu und schalten Sie ggf. den Hidex 300 SL aus und nach einer Wartezeit von mind. 30 Sekunden wieder ein.

Typische Fehlermeldungen: Das System kann die angegebene Datei nicht finden / Zugriff verweigert / Commport nicht verfügbar

Die meisten Störungen an Hidex-LSC-Geräten gehen auf Verbindungsprobleme zwischen PC und Messgerät zurück. Bitte prüfen Sie bei jeglicher Art von Störung, ob die Verbindungskabel zwischen PC und Messgerät korrekt verbunden sind. Anschließend prüfen Sie bitte, ob die Energiesparoptionen des PCs deaktiviert wurden. Stellen Sie sicher, dass während des Messbetriebs keine Windows-Updates installiert werden können. Dies gilt insbesondere bei Messungen über Nacht. Starten Sie PC und Messgerät neu und versuchen Sie eine erneute Messung. Sollten die Verbindungsprobleme bestehen bleiben, prüfen Sie bitte das Treibermenu (siehe Abbildung). Dieses finden Sie in MikroWin unter Installation/Treiber/Hidex 300 SL/Einrichten:

Hier müssen Sie den passenden Comm Port auswählen und den Knopf Get Instrument Configuration anklicken. Nun wird in den entsprechenden Feldern die Konfiguration des Hidex 300 SL angezeigt und die Seriennummer erscheint. Die Verbindung zwischen PC und Messgerät ist hergestellt ! Verlassen Sie die geöffneten Dialoge jeweils mit „OK“.

Sollten diese Maßnahmen nicht helfen, kontaktieren Sie bitte unseren Kundendienst.

Bei LSC-Geräten mit drei Photomultiplierröhren (Hidex 300 SL / 600 SL) kann die TDCR-Methode angewendet werden. Die Zählausbeute wird hier anhand des während der Messung ermittelten Verhältnisses der dreifachen Koinzidenzen zu den doppelten Koinzidenzen berechnet (Triple-Double-Coindicence-Ratio). Somit wird für reine Betastrahler keine eingebaute Strahlenquelle benötigt. Die dreifachen Koinzidenzen werden viel stärker von Quencheffekten beeinflusst als die doppelten Koinzidenzen (insbesondere Farbquench und chemischer Quench). Somit ist das Ausmaß des Quenchs praktisch im TDCR-Wert enthalten. In der Laborroutine bedeutet dies, dass Sie bei vielen Messaufgaben auf eine aufwendige Kalibration verzichten können. Die TDCR-Methode eignet sich übrigens auch sehr gut zur Bestimmung von Cherenkov-Strahlern (u.a. K-40 / Sr-89 / Y-90).

Die Quenchkurve konnte nicht geladen werden. Wahrscheinlich wurde die Quenchkurve an einen anderen Ort auf der Festplatte bzw. dem Computer-Netzwerk verschoben. Bitte prüfen Sie die Verlinkung der Quenchkurve unter „PARAMETER / QUENCHKURVE / WEITERES“. Hier kann der Link zur Quenchkurve neu gesetzt werden. Bitte mit OK bestätigen und den Parametersatz danach abspeichern. Fertig!

Die Flüssigszintillationszähler vom Typ Hidex 300 SL, Hidex 600 SL und TriathlerTM LSC sind mit handelsüblichen LSC-Vials und LSC-Cocktails kompatibel.

Bei einigen Probenmatrizes tritt bei der Betamessung eine sehr hohe Lumineszenz auf (z.B. Kraftstoff-Proben, Oxidizer-Proben, Proben mit NaOH). Lumineszenzen stören die Messung erheblich, da sie zu einer stark erhöhten Zählrate führen können. Häufig werden solche Proben erst nach längerer Wartezeit gemessen, wenn die Lumineszenzen weitgehend abgeklungen sind. Die TDCR-Counter vom Typ Hidex 300 SL / 600 SL können dazu beitragen, die Wartezeiten deutlich zu verkürzen. Dazu werden bei der Messung nur die Dreifach-Koinzidenzen gezählt (im sogenannten Beta-Triple-Modus). Die doppelten Koinzidenzen werden vollständig ignoriert. Da einzelne Photonen aus Lumineszenzen praktisch keine Dreifach-Koinzidenzen auslösen, wird der Anteil der Lumineszenz an der Zählrate drastisch reduziert (>95%). Somit können die oben genannten Probenmatrizes schnell und präzise gemessen werden, ohne lange Wartezeiten in Anspruch nehmen zu müssen.

Alle Hidex-Geräte können nur von autorisiertem Servicepersonal gewartet und gereinigt werden. Dasselbe gilt für Reparaturen und Upgrades. Bitte kontaktieren Sie unseren Service, um ein entsprechendes Angebot zu erhalten: service@hidex.de

Die Zählausbeute konnte nicht berechnet werden. Dies kann an einer fehlenden Quenchkurve liegen oder an einem Fehler in der Berechnungsmatrix. Bitte prüfen Sie zunächst die Einstellungen zur Quenchkurve unter „PARAMETER / QUENCHKURVE“. Dies betrifft die „Datenquelle“ und / oder den “Algorithmus“. Versuchen Sie einen anderen Algorithmus, falls der aktive Algorithmus nicht funktioniert.  Als „Datenquelle“ muss immer der richtige Bezugswert aus der Quenchkurve gewählt werden (TDCR oder QPE, NICHT die Zählausbeute).

Bitte prüfen Sie auch die Verlinkung zur Quenchkurve unter „PARAMETER / QUENCHKURVE / WEITERES“. Hier kann der Link zur Quenchkurve neu gesetzt werden. Bitte die Änderungen mit OK bestätigen und den Parametersatz danach abspeichern.

Dieser Hinweis bezieht sich auf die hinterlegten Berechnungsmatrizen. Zumeist tritt diese Meldung zu Messbeginn auf, da alle Messwerte noch auf „0“ stehen und somit keine sinnvolle Berechnung durchgeführt werden kann. Die Meldung verschwindet in der Regel nach dem Erhalt des 1. Messergebnisses (Vial 1). Sollte die Fehlermeldung auch nach Abschluss der Messung noch angezeigt werden, ist eine hinterlegte Formel falsch bzw. es liegt ein mathematischer Fehler vor (z.B. Zirkelbezug, Division durch 0). Bitte prüfen Sie die hinterlegten Formeln unter „PARAMETER / MATRIZEN / BERECHNUNG“. Sollten Sie den Fehler nicht finden, übersenden Sie uns bitte den betreffenden Paramatersatz per Email (info@hidex.de). Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Für folgende Messgeräte sind Software-Pakete gemäß 21 CRF Part 11 erhältlich:

  • Hidex 300 SL, Hidex 600 SL
  • Hidex AMG
  • Hidex Sense / Sense Beta / Sense Beta Plus

Referenzen und weitere Details teilen wir Ihnen gerne auf Anfrage mit.

Es besteht keine stabile Verbindung zwischen PC und Messgerät. Zur Problemlösung